Im Jahr 1970 veröffentlichte der Psychologe Dr. Alfred Barrios eine Arbeit („Hypnotherapy: A Reappraisal“), in der er verschiedene psychotherapeutische Verfahren miteinander verglich. Die dort dargestellten Erfolgsquoten – unter anderem für Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Hypnosetherapie – basieren auf einer Auswertung damaliger Fallberichte und nicht auf heutigen wissenschaftlichen Standards wie randomisierten Studien.

In seiner Analyse kam Barrios zu dem Schluss, dass Hypnose in einigen Fällen schneller zu Veränderungen führen könne als andere Verfahren. Diese Ergebnisse werden jedoch in der Fachwelt unterschiedlich bewertet, da die zugrunde liegenden Daten aus heutiger Sicht methodische Einschränkungen aufweisen.

Hypnose wird heute als eigenständige therapeutische Methode angewendet; auch wenn die Studienlage in einigen Bereichen noch begrenzt ist, findet sie zunehmend Anwendung. Im Vergleich zu Verfahren wie der Psychoanalyse oder der klassischen Verhaltenstherapie wird die Hypnoanalyse häufig als Kurzzeittherapie genutzt.